Was ist ein Prozessflussdiagramm?
Das Werkzeug für Transparenz und Effizienz in der Logistikplanung
Jeder Logistikprozess ist eine Kette aus Schritten, Entscheidungen und Schnittstellen. Doch solange diese Abläufe nur in Köpfen oder Excel-Tabellen existieren, bleiben Ineffizienzen verborgen. Ein Prozessflussdiagramm macht diese Abläufe sichtbar – klar, strukturiert und verständlich.
Es zeigt wer, was, wann und wie tut und wo Informationen, Materialien oder Entscheidungen fließen. Für die Kellergroup ist das Prozessflussdiagramm eines der wichtigsten Werkzeuge, um Komplexität zu reduzieren und Logistiksysteme transparent zu gestalten.
Definition: Was ist ein Prozessflussdiagramm?
Ein Prozessflussdiagramm (engl. Process Flow Diagram oder Flowchart) ist eine grafische Darstellung von Prozessen, Aktivitäten und Entscheidungen in chronologischer Reihenfolge. Es zeigt, wie Aufgaben miteinander verknüpft sind, welche Akteure beteiligt sind und wo Schnittstellen oder Rückkopplungen bestehen.
Typischerweise besteht ein Prozessflussdiagramm aus:
- Prozessschritten (z. B. Wareneingang, Kommissionierung, Versand),
- Entscheidungspunkten (Ja/Nein, Prüfung bestanden/nicht bestanden),
- Material- und Informationsflüssen,
- Und Verbindungen zwischen den einzelnen Schritten.
Durch diese Darstellung wird der Prozess greifbar, nicht als abstrakter Ablauf, sondern als visuelles System.
Zweck und Nutzen in der Logistik
In der Logistikplanung ist das Prozessflussdiagramm weit mehr als ein Visualisierungstool, es ist die Grundlage für Analyse, Standardisierung und Automatisierung.
Sein Nutzen liegt in drei zentralen Punkten:
- Transparenz: Komplexe Abläufe werden verständlich dargestellt. Das schafft ein gemeinsames Verständnis zwischen allen Beteiligten, von der Geschäftsführung bis zur operativen Ebene.
- Fehler- und Engpassanalyse: Ineffizienzen, Doppelarbeiten oder unklare Schnittstellen werden sichtbar. Das ermöglicht gezielte Prozessoptimierung.
- Standardisierung und Automatisierung: Ein sauber modellierter Prozess ist Voraussetzung für digitale Workflows, Lagersteuerungssysteme (WMS) oder Automatisierung.
Die Kellergroup nutzt Prozessflussdiagramme daher in jeder Projektphase, von der Prozessaufnahme über die Soll-Konzeption bis zur Systemintegration.
Wie ein Prozessflussdiagramm aufgebaut ist
Ein Prozessflussdiagramm folgt einer logischen Struktur, meist von oben nach unten oder links nach rechts. Jeder Prozessschritt wird als Symbol dargestellt und durch Linien mit anderen Schritten verbunden.
Beispielhafte Elemente:
- Rechteck: Aktivität oder Arbeitsschritt (z. B. „Ware einlagern“)
- Raute: Entscheidung (z. B. „Qualitätsprüfung bestanden?“)
- Ellipse: Start oder Ende des Prozesses
- Pfeile: Flussrichtung, zeigen, wie der Prozess verläuft
Ein Prozessflussdiagramm visualisiert Abläufe und Entscheidungen. Kellergroup erklärt, wie es hilft, Logistikprozesse zu verstehen, zu standardisieren und zu optimieren.
In der Logistikplanung werden zusätzlich Materialflüsse (physisch) und Informationsflüsse (digital) unterschieden. So lässt sich z. B. darstellen, wann eine Ware physisch bewegt wird und wann gleichzeitig ein Datensatz im ERP-System aktualisiert wird.
Das Prozessflussdiagramm als Kommunikationsinstrument
Einer der größten Vorteile: Jeder versteht es. Ein Prozessflussdiagramm ist universell, unabhängig von Fachbegriffen oder Abteilungsgrenzen. Es schafft eine gemeinsame Sprache zwischen Management, Technik, IT und operativem Personal.
Gerade in interdisziplinären Projekten, etwa bei der Planung neuer Lager oder der Einführung automatisierter Systeme, dient es als zentrales Kommunikationsmittel.
Die Kellergroup verwendet diese Diagramme daher nicht nur intern, sondern auch in Workshops mit Kunden. Sie bilden die Basis für Diskussion, Abstimmung und gemeinsame Entscheidungen. Ein gutes Prozessflussdiagramm ist kein Dokument – es ist ein Dialog.
Vom Ist- zum Soll-Prozess
Prozessflussdiagramme werden in der Regel in zwei Stufen erstellt:
- Ist-Prozess: Darstellung des aktuellen Ablaufs.
- Soll-Prozess: Darstellung des optimierten oder zukünftigen Ablaufs.
Der Vergleich beider Versionen zeigt, wo Potenzial liegt, etwa durch Wegfall von Schleifen, Automatisierung, Standardisierung oder bessere Schnittstellen.
Dieser Schritt ist für die Kellergroup zentral: Nur wer den Ist-Prozess versteht, kann den Soll-Prozess realistisch planen. Im Anschluss an die Prozessdarstellung folgt meist die Quantifizierung über Prozesszeiten, Frequenzen und Kapazitäten, die Basis jeder Logistiksimulation oder Layoutplanung.
Prozessflussdiagramme in der Digitalisierung und Automatisierung
In der modernen Logistikplanung sind Prozessflussdiagramme das Bindeglied zwischen Prozessanalyse und Systemintegration. Sie bilden die Grundlage für:
- digitale Prozessmodelle (z. B. BPMN),
- automatisierte Workflows in WMS oder ERP-Systemen,
- IT-Schnittstellenplanung,
- und Simulationen logistischer Abläufe.
Damit sind sie nicht nur Analysewerkzeuge, sondern Planungsinstrumente für die digitale Zukunft. Je präziser der Prozess modelliert ist, desto reibungsloser gelingt die spätere Automatisierung.
Der Kellergroup-Ansatz: Struktur schafft Geschwindigkeit
Die Kellergroup nutzt Prozessflussdiagramme systematisch als Teil eines strukturierten Beratungsansatzes. Dabei gilt: Kein Prozess wird automatisiert, bevor er visuell verstanden und standardisiert wurde.
In Workshops und Projekten werden Prozesse gemeinsam mit Kunden entwickelt, vom Wareneingang über Kommissionierung bis zum Versand. Diese Visualisierung schafft:
- Klarheit für alle Beteiligten,
- einheitliche Entscheidungsgrundlagen,
- und die Basis für zukünftige Investitionen.
So wird aus Analyse gelebte Struktur und aus Struktur entsteht Effizienz.
Fazit
Ein Prozessflussdiagramm ist mehr als eine Zeichnung, es ist das Fundament professioneller Prozessgestaltung. Es macht Abläufe sichtbar, schafft Verständnis und legt die Basis für jede Optimierung, Standardisierung und Automatisierung. Gerade in der Logistik, wo Materialfluss, Information und Zeit eng miteinander verknüpft sind, ist das Prozessflussdiagramm der Schlüssel zu Transparenz und Erfolg.
Die Kellergroup nutzt es als zentrales Werkzeug ihrer Planungsmethodik: Wir visualisieren, bevor wir verändern, weil nur klare Prozesse optimiert werden können.
Kurzdefinition: Prozessflussdiagramm
Ein Prozessflussdiagramm ist die grafische Darstellung eines Ablaufs. Es zeigt Prozessschritte, Entscheidungen und Schnittstellen in logischer Reihenfolge. In der Logistik dient es zur Analyse, Standardisierung und Digitalisierung von Prozessen.
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